Fachwissen schnell und ressourcenschonend vermitteln

Dynamische Online-Trainings mit Mehrwert.
Online-Marketing-Salestrainer Nikolaus Herbert bei der Webinaraufzeichnung
Das Setup steht, gleich geht es los...

Was unterscheidet ein Webinar von einem klassischen Präsenzseminar?

Nicht immer ist eine Präsenzveranstaltung der effektivste Weg, um erklärungsbedürftige Inhalte zu vermitteln. Gerade wenn nicht alle Teilnehmer an einem Ort versammelt werden können, bietet sich eine bewährte Alternative an: Webinare, also online durchgeführte Seminare bzw. Trainings.

1:1 lässt sich das allerdings nicht von einem Medium ins andere übertragen, denn es gibt eine ganze Reihe von Unterschieden zu herkömmlichen Seminaren. Bei Planung und Durchführung von Webinaren gibt es einiges beachten.

Inhalte statt PowerPoint-Karaoke

Bereits die verwendeten Präsentationsmittel müssen grundsätzlich anders aufbereitet sein. Um das gefürchtete PowerPoint-Karaoke zu vermeiden, müssen sie die Aussagen des Moderators eindeutig unterstützen und illustrieren – und das in Echtzeit, unabhängig davon, ob er mit einer vorbereiteten Präsentation oder live, beispielsweise in einem Software-Interface, arbeitet.

GoToWebinar-Interface

Aufmerksamkeit halten: Spannung und Interaktivität

In der gewohnten Umgebung an einem Webinar teilnehmen zu können, ist ein unbestreitbarer Vorteil dieser Trainingsform – gleichzeitig aber auch ihr größter Schwachpunkt.

Denn wenn zwischendurch ein Anruf oder eine E-Mail hereinkommt, ist die Schwelle für den Teilnehmer wesentlich niedriger, sich zunächst einmal darum zu kümmern, als wenn er in einem Präsenz-Seminar sitzt.

Einzelne Software-Anbieter setzen hier auf digitale Aufmerksamkeitsmessungen– davon halte ich nichts, sondern ziehe es vor, die Inhalte meiner Webinare in kürzere Einzelmodule zu segmentieren. Interaktive Elemente, wie Umfragen, halten den Aufmerksamkeitslevel hoch und erleichtern es mir, als Moderator zusätzlich festzustellen, ob bisher alles verstanden wurde und ich zum nächsten Inhaltsmodul wechseln kann.

Zeit: Genügend Separatoren einbauen

Es ist nicht nur der Sauerstoffgehalt der Luft, der mich in meinen Präsenz-Seminaren alle 60 bis 75 Minuten eine Pause einlegen lässt. Wenn die Augen der Teilnehmer langsam glasig werden, sollten sich nicht nur Trainer, sondern generell alle Vortragenden fragen, ob es an ihren Inhalten liegt – oder ob einfach nur zu wenige Fenster geöffnet sind.

Während sich in Online-Webinaren 60 bis 75 Minuten als Gesamtlänge etabliert haben, lässt es sich, je nach Thema, nicht immer vermeiden, auch längere Veranstaltungen durchzuführen. Hier habe ich sehr gute Erfahrungen mit kürzeren Pausenintervallen, etwa alle 30 Minuten, gemacht.

Dialog - Chat oder Audio?

Gute Kommunikation ist niemals einseitig. In einem Webinar gibt es immer die Wahl zwischen Fragen über die Chatfunktion der jeweiligen Webinar-Software und dem Live-Dialog, der dann entweder Voice-over-IP oder über die (meist kostspieligere) Telefonkonferenz-Lösung einiger Softwareanbieter läuft. Bei internen Webinaren ist der Live-Dialog oft eine gute Lösung – entsprechende Bandbreiten zur Audioübertragung vorausgesetzt.

Wenn dann die die Gruppe übersichtlich ist, und man alle Teilnehmer ohnehin kennt, ist es auf diesem Weg leichter, in überlange oder abschweifende Beiträge moderierend einzugreifen.

Bei größeren oder öffentlichen Webinaren benötigt der Moderator mehr Kontrolle, dann setze ich auf die Chat-Funktionalitäten.

Online-Marketing-Spezialist Nikolaus Herbert nach dem Webinar

Videoaufzeichnung für viele Einsatzszenarien

Ich setze Webinare natürlich auch inHouse ein, unter anderem im Sales-Training. Mittels der Aufzeichnungs-Funktion der verwendeten Software produziere ich mit wenig Aufwand kurze Trainingsvideos, damit Verkäufer jederzeit Zugriff auf Best-Practice-Beispiele haben.

Nach so einem Aufzeichnungs-Marathon kann die Stimme schon mal etwas Hilfe gebrauchen…